kurze BIOGRAFIE 
Dr. med. Thomas Vieth

Ich wurde am 3. Februar 1962 in Kleinmachnow bei Berlin geboren. Meine Eltern, Ruth und Hermann Vieth, studierten beide Textilmaschinenbau. Meine Mutter leitete den Warenzeichenverband für Textilerzeugnisse in der DDR. Mein Vater folgte der Berufung zum Hochschullehrer an der Technischen Hochschule in Chemnitz. Hier ging ich zur Schule und lernte in der Abiturstufe meine spätere Frau Heike kennen. Am Ende unserer Leipziger Studienzeit, Heike studierte Musikwissenschaft und ich Medizin, kam unsere Tochter Antonia zur Welt. Vier Jahre später wurde unser Sohn Lucas geboren. Ich begann 1988 meine klinische Fortbildung in der Inneren Medizin und arbeite seit dieser Zeit am Chemnitzer Klinikum. Mein großes Interesse gilt der Intensivmedizin, Kardiologie und Rhythmologie. Auf diesen Gebieten bin ich kontinuierlich tätig und erwarb die Subspezialisierungen. Ich liebe meinen Beruf. Durch die genaue Erhebung der Krankengeschichte und eine gute Teamarbeit gelingt es uns oft, Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen. Auf dem Gebiet der Interventionen versorge ich Patienten mit verschieden Schrittmachersystemen, veröde mit Kathetern im Herzinneren Gewebe, das Rhythmusstörungen hervorruft, verschließe Löcher und Aussackungen im Herzen und repariere mit einpflanzbaren Klammern schlussunfähige Herzklappen. Wiederholt gewann ich die Erfahrung, dass gerade die Kombination verschiedener therapeutischer Interventionen und Maßnahmen, insbesondere bei komplexen Krankheiten und Beschwerden, den therapeutische Durchbruch erbringt.


Dennoch gibt es immer wieder Patienten mit hartnäckigen Symptomen, die trotz aller Bemühungen weiter fortbestehen. Mein Einstieg in einen weiteren Zweig der Medizin, der auf der Vermittlung von heilendem Bewusstsein beruht, machte sich zuerst durch eine Gruppe junger Patienten, denen wir nur unzureichend und oft gar nicht helfen konnten, erforderlich. Diese physisch und psychisch völlig intakt wirkenden jungen Leute verloren, meist ohne jede Vorwarnung, ihr Bewusstsein, stürzten zu Boden und verletzten sich. Dabei trat ein Blutdruck- und Pulsabfall auf, ohne dass wir dafür eine organische Ursache fanden. Verschiedenste Maßnahmen, selbst die Versorgung mit Schrittmachern, konnten das Problem nicht lösen. Durch individuelle Vermittlung eines Bewusstseins von Schutz und Geborgenheit verschwanden diese Synkopen und Stürze. Heute gehört dieser Zweig der Medizin in den Reigen der therapeutischen Maßnahmen, die ich zur Heilung von Krankheiten anbiete.

Dr. Thomas Vieth